Timbo zählt zu den beliebtesten DJs in Nordrhein-Westfalen. Er legt im Sommer auf zahlreichen Festivals auf. Darunter zählen: das Electrisize Festival, das ELECTRIC LOVE FESTIVAL in Salzburg, PAROOKAVILLE, das OPEN BEATZ Festival und auch das Strabi Festival. Dort bringt er die Menge mit seinen Sets zum Ausrasten. 

Mit seinen Tracks „TALKING ABOUT LOVE“ wird Timbo von Don Diablo und Oliver Heldens supportet. Sein Track „YOU“ wird außerdem von David Guetta supportet.Sein neuster Track „WATCHA“ ist bei den Beatport Charts bis auf Platz 14 hochgeklettert! Ich hatte die Ehre und durfte exklusiv mit Timbo für euch ein Interview führen:

Hallo Tim! Danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit mir nimmst!

Wie geht es dir?

„Mir geht’s gut!“

Was haben Hits und Bier gemeinsam?

„Hmmm (Pause)… Beides knallt haha“ 😀

Wie war dein Festivalsommer dieses Jahr?

„Mein Festivalsommer war sehr sehr geil. Dieses Jahr war mit Abstand der beste von meinen ganzen Sommern.

Es hat mir echt Spaß gemacht. Gerade Electrisize, Parookaville, Strabi und die ganzen großen Festivals, wo ich war, haben alle viel Spaß gemacht und es war echt sehr sehr cool!“

Was war dein krassestes Erlebnis auf Tour dieses Jahr?

„Mein krassestes Erlebnis dieses Jahr war eigentlich, dass ich sehr viel positives Feedback bekommen habe, was meine Sets angeht. Was mir auch sehr gefallen hat, war auf dem Electrisize aufzulegen dieses Jahr. Das hat richtig Bock gemacht. Das war eigentlich so mein absolutes Highlight im kompletten Jahr. Mein Set auf dem Electrisize hat sehr viel Spaß gemacht und das war das krasseste Erlebnis für mich.“

Was passiert eigentlich in der halben Stunde vor deinem Auftritt?

„Eine halbe Stunde vor meinem Auftritt ist eigentlich immer Nervosität angesagt. Ich bin immer sehr nervös vor meinen Auftritten. Ich gehe davor auf die Toilette, checke noch mal alles ab, gebe meine Handys ab damit halt Insta- und Snapchatstories gemacht werden können und dann geht es eigentlich schon los. Kurz vorher kommen dann noch Stagemanager auf mich zu, die irgendwas von mir wollen. Ich bin 30 Minuten vor dem Set komplett unter Strom und hab für nichts mehr Zeit, denn ich muss mich auf mein Set konzentrieren..es darf ja auch nichts schief gehen!“

Gibt es dazu spezielle Rituale, die du ausführst, bevor du die Bühne betrittst?

„Ich habe keine speziellen Rituale“

Hast du etwas in deinem Gepäck, was auf keinen Fall fehlen darf, wenn du auf Tour bist?

„Auf gar keinen Fall dürfen meine Kopfhörer und meine USB-Sticks fehlen, sonst kann ich keine Musik machen!“

Wie fühlt es sich an, jedes Wochenende unterwegs zu sein?

„Es fühlt sich sehr cool an. Zur Zeit macht es mir sehr viel Spaß. Es gab aber auch andere Zeiten. Da bin ich ganz ehrlich, denn zu der Zeit, als das Auditorium geschlossen wurde, hatte ich wirklich schlechte Laune und ich hatte keine große Lust mehr. Das hat mich down gebracht, denn es war für mich persönlich richtig mies, dass das Auditorium geschlossen wurde aber, ich hab über die Festivalsaison viel neue Energie getankt und jetzt hab ich wieder richtig Bock!“

Erzähl uns mehr zum Powerweekend:

Was bedeutet es dir, hier aufzulegen?

„Mir bedeutet es immer sehr viel auf dem Electrisize aufzulegen, weil wir einfach ein geiles Team sind und wir einfach sehr viel Spaß daran haben. Ich liebe es einfach mit meinen Freunden etwas zu organisieren und wenn es daraus resultierend Früchte trägt, dann macht es nochmal mehr Spaß!“

Wie war dein Gig auf dem Powerweekend?

„Mein Gig war cool. Ich muss sagen, dass es dafür, dass ich halt “Warm Up” vor Mike Williams gespielt hab und ich deswegen leider nicht so hart spielen konnte, hat es mir dafür richtig richtig Spaß gemacht und die Leute waren alle sehr früh da, was mich sehr gefreut hat. Das fand ich sehr cool!“

Welche Pläne hast du für den kommenden Winter? Erzähle uns bitte mehr davon.

„Meine Pläne für den kommenden Winter sind aufjeden Fall die Dance weiterzumachen. Einige Tracks und Remixe von mir kommen jetzt bald noch und Clubdates, wo ich spiele, sind ja auch alle online. 

Das ist so der Plan für den Winter bei mir.“

 Du wirst auch mit „Mr. Electrisize“ begrüßt, wie kam es zu dem Namen und was bedeutet es dir so genannt zu werden?

„Das kam erst dieses Jahr zustande, dass ich halt Mr. Electrisize genannt werde. Das kam von den ganzen Leuten, die haben mir den Namen so gegeben. Ich hab Electrisize ja auch zusammen mit Michi Frentzen gegründet und ich denke, dass die Leute mich deswegen auch Mr. Electrisize nennen, weil sie mich mit Electrisize verbinden.“

Bleiben wir beim Thema Electrisize: Das Electrisize Festival ist ein Highlight für dich. Wie war es dort vor 15.000 Menschen aufzulegen? Wie hat die Crowd auf deinen Gig reagiert und was waren die Rückmeldungen dazu?

„Es war echt atemberaubend vor so vielen Leuten aufzulegen. Die Crowd war echt mega fett. Ich hab sehr viel geiles Feedback  bekommen.“

 

 

  

Welchen Stellenwert hat das Festival in deinem Leben?

„Das kann ich eigentlich gar nicht mit den passenden Worten beschreiben, weil es einfach mein Leben ist und ich stehe da eigentlich zu 8 Millionen Prozent dahinter und deswegen gibt es nichts geileres als Electrisize. Was ich da bisher erlebt habe, ist krank!“

Vor einigen Jahren hast du deine eigene Partyreihe namens „Dance with Timbo“ ins Leben gerufen. Wie kamst du auf die Idee, eine eigene Partyreihe zu veranstalten? Warum hast du genau diesen Namen ausgewählt?

„Die Dance with Timbo kam zustande weil Anand, der ehemalige Geschäftsführer vom Club Auditorium, meinte, dass er eine Party mit mir machen möchte. Zuerst wollte ich das nicht machen, weil ich ein wenig Angst hatte, denn wenn dann überall Timbo in den Veranstaltungsnamen steht, ist es extrem schwierig, denn wenn es nach hinten losgeht, dann sagen alle, dass meine Party ist leer ist, aber Anand hatte darauf beharrt und meinte, dass wir das so machen und das war letztendlich der Startschuss für meine eigene Party und es lief sehr sehr gut mit der Dance! :-)“

Mache bitte eine Werbekampagne für deine nächste „Dance with Timbo“ Veranstaltung. Sage uns, warum das Partyvolk diese Party nicht verpassen darf!

„Ich glaube, dass die Dance with Timbo eine gute Party ist, die musikalisch sehr anspruchsvoll ist. Wir sind nicht so kommerziell, denn wir spielen sehr coole elektronische Musik. Es ist keine typische Party, wie ihr sie kennt, denn die Party ist immer voll. Es macht sehr viel Spaß und die Leute sind sehr feierwütig!!“

Deine Fanbase #teamtimbo unterstützt dich ja immer und überall. Mit welchen 3 Worten würdest du deine Fanbase beschreiben?

„Das freut mich dieses Jahr besonders, dass meine Fanbase echt richtig geil dabei ist. Mit 3 Worten kann ich sie glaub ich gar nicht beschreiben, aber ich würd sagen: familiär, freundlich und verrückt!“

Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre es und wann würdest du sie einsetzen?

„Ich glaube… die Zeit stoppen. Das man einfach sagen kann: Hier, stopp! Durch das Anhalten der Zeit genießt man den Moment, denn in der Wirklichkeit  kann man keinen Moment richtig genießen. Gerade als DJ geht das nicht, denn während des Sets ist man komplett unter Strom und man realisiert erst im Nachhinein was man wirklich gemacht hat gerade bei großen Sachen wie bei Parookaville. Wenn man vor 20.000 Leuten steht, dann bekommt man das gar nicht so realisiert.“

Dein Track „Watcha“ ist vor Kurzem erschienen und war direkt unter den Top 20 bei Beatport! Herzlichen Glückwunsch dazu. Wie fühlt sich das an? Erzähle uns mehr über den Track.

„Es hat mich mega gefreut, dass Watcha so schnell in die Beatport Charts eingestiegen ist. Die Beatport Charts sind richtig stark, weil sie weltweit bekannt sind und es ist richtig cool, dort drin zu sein. Hätte ich gar nicht gedacht, dass ich mit meinem Track so stark in die Charts komme. Top 100 schafft man irgendwie, habe ich mir gesagt, aber, dass mein Track es wirklich unter die Top 20 und für mehrere Tage sogar bis auf Platz 14 geschafft hat, ist schon echt krass!

Zu dem Track: Den Track hab ich ja zusammen mit Felice gemacht, der auf der Electric Love Resident ist. Wir kannten uns bereits länger und haben dann einfach Watcha produziert. Felice ist ein überragender Typ und auch Produzent.“

Sind in den kommenden Monaten weitere Track Releases geplant? Kannst du uns darüber bereits etwas verraten?

„Ja es sind mehrere Trackreleases geplant, die kommen aber noch. Mehr möchte ich dazu noch nicht verraten. (lacht)“

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

„Am meisten Spaß macht mir wirklich, dass die Leute auf die Musik tanzen und feiern und dass es nachher gutes Feedback zu meinen Gigs gibt. Aber was für mich am meisten zählt ist, dass die Leute Spaß haben. Dass die Leute feiern und mit einem geilen Gefühl nach Hause gehen, ist mir persönlich am Wichtigsten.“

Wenn du ein Collab mit einem DJ deiner Wahl machen dürftest: Wen würdest du auswählen und warum?

„Ich würde Fedde Le Grand auswählen, weil es einfach mein Lieblingsdj und Lieblingsproduzent ist. Leider ist alles bei ihm ein wenig ruhiger geworden, aber ich finde es immer noch geil. Ich hab früher, wo ich noch klein war, immer Videos von ihm angeschaut und deswegen hab ich auch den meisten Bezug zu ihm.“ (Gute Wahl!)

Warum hast du deine Karohemden, für die du weltberühmt warst, gegen T-Shirts eingetauscht?

„Meine Mutter meinte zu mir, ich solle mir mal T-Shirts anziehen. Sie meinte, T-Shirts würden mir auch gut stehen und ich hab dann auf sie gehört, habe es ausprobiert und habe es beibehalten (lachen), weil ich es ebenfalls cool fand. Natürlich hab ich meine Karohemden immer noch. :-)“

Hast du ein paar letzte Worte an deine Fans?

„Vielen vielen Dank für den ganzen Support über die ganzen Monate. Dieses Jahr war echt geil. Ich hoffe, dass alles cool ist. Ich hab leider nicht für alle immer die Zeit, die ich mir wünsche, weil ich ja auch im Orgateam von Electrsize bin und ich selber auch auflegen möchte.

Ich kann einfach mega vielen Danke sagen und ohne euch, meine Fans, wäre ich auch nicht dort, wo ich jetzt genau bin. 100% Lob und Danke an euch!!“

Vielen Dank für das Interview Timbo! Ich wünsche dir alles Gute und wir hören noch Weiteres von dir in der nächsten Zeit!

 

Pictures by Julian Huke Photography

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