Unsere Reise nach Österreich zum Electric Love Festival war mit über 800 Kilometern unsere bisher weiteste Tour. Ob sich der Weg gelohnt hat, erfahrt ihr in unserem nun folgenden Review.

 

Roadtrip zum Electric Love Festival

Schon Freitag Morgen gegen 1 Uhr in der Früh haben wir uns auf den Weg in Richtung Salzburgring in Österreich gemacht. Dort stand das Electric Love Festival auf dem Programm. Wir haben uns die Strecke geteilt, sodass immer einer von uns auf der Rückbank schlafen konnte. So kamen wir doch relativ fit gegen 9 Uhr in Salzburg am Check-In an. Nachdem wir unsere Akkreditierung abgeholt hatten, ging es los Richtung Campingplatz. Da der Campingplatz bereits Mittwochs geöffnet hatte, haben wir unser Zelt einfach in einer der freien Ecken aufgebaut. Das war kein Problem, denn Platz war noch genügend vorhanden.

Electric Love Festival Herz
Das Electric Love Festival Herz © Geoffrey Hubbel

So war der Campingplatz

Kurz nachdem wir unser Zelt aufgebaut und uns eingerichtet hatten, ging es los mit der Erkundung des Campingplatzes. Neben einem großen Duschzelt, gab es auf beiden Campingplätzen ein großes Zelt, das für den Aldi Supermarkt reserviert war. Dort konnte man alles nötige kaufen, dass man für sein Campingabenteuer brauchte. Auch wir haben uns dort Samstags morgens Sandwiches zum Frühstück geholt. Preislich gesehen waren alle Produkte teurer als in einem normalen Supermarkt.

Neben dem Supermarkt gab es noch verschiedene Food Stände, an denen man Speisen wie Pizza oder Kaffee bekam. So waren wir das ganze Wochenende über bestens versorgt.

 

Ein Festivalgelände auf einer Rennstrecke

Das Electric Love Festival findet auf der Rennstrecke des Salzburgrings statt. Somit sind waren auch so gut wie alle Bereiche des Festivalgeländes asphaltiert und kurze Regenschauern machten dem Gelände nichts aus.

Neben den Bühnen gab es verschiedene Sideattraktionen wie ein großes Riesenrad oder andere Kirmesattraktion.

Über das gesamte Gelände verteilt befanden sich zudem diverse Chill-Out Bereiche mit Sitzmöbeln oder Hängematten, die zum Entspannen zwischen den Acts einluden.

Außerdem gab es für das perfekte Foto vor der Mainstage einen Selfie-Tower, auf dem man mit seinen Freunden zusammen den Besuch beim Electric Love Festival festhalten konnte.

Electric Love Festival 2018
Hier ein Überlick über einen großen Teil des Electric Love Festivals © Photography: Heidiefocus

Die Gastronomie auf dem Electric Love Festival

Auf dem Electric Love Festival wurden alle Speisen und Getränke bargeldlos bezahlt. Dazu hatte man ein Bändchen, dass man an diversen Top-up Station immer wieder aufladen konnte.

An den Theken erwartete uns eine große Auswahl an verschiedenen Getränken. Von Bier, über diverse Longdrinks wie Vodka-E oder Bacardi Cola und eine Vielzahl an RedBull Editions. Ein 0,4l Heineken kostete 5,10 Euro, ein 0,25l Longdrink 5,95 Euro und ein RedBull 4,60 Euro. Wer eines der verschiedenen VIP Upgrade hatte, bekam auf den VIP Decks einen Rabatt auf die Getränke. So kostete ein auf dem VIP Gold Deck ein Longdrink nur 3,65 Euro.

Auch an Speisen gab es alles was das Herz begehrte. Von Pommes und Burgern, über Pizza, bis hin zu Käsespätzle oder Nudeln mit Bolognese Soße mussten wir hier nicht verhungern.

 

Tolle Mainstage und spektakuläre Q-Dance Stage

Die Mainstage und die Q-Dance waren für uns persönlich an diesem Wochenende die beiden favorisierten Stages. Allerdings gab es auf dem Electric Love Festival noch mehr zu entdecken.

Das Design der Mainstage bestand aus vielen bunten geometrischen Formen. Links und rechts des DJ Pults ragten halbe Herzen über die Mainstage hinüber, was perfekt zum Namen des Festivals passte. Zudem war hinter dem DJ eine riesige LED-Wall aufgebaut, auf der durchgehend die Visuals der DJs liefen. Aber bekanntlich sagen Bilder viel mehr aus als Worte:

Electric Love 2018 MainStage
Feuerwerk über der Electric Love Festival MainStage (c) Patrick Ziebermayr

Auf der Q-Dance Stage erwartete uns eine große Maske als Stage Design, die durch die vielen Lichtquellen vor allem im Dunklen besonders gut zur Geltung kam. Wie bei Q-Dance üblich passte das Stagedesign super zur Musik auf der Stage:

Electric Love Festival Q-Dance
Die Q-Dance Stage des Electric Love Festivals 2018 (c)Heidie_Duteweert

Der Club Circus, befand sich in einem riesigen Zelt und somit konnten wir dort auch bei kurzen Regenschauern im Trockenen feiern. Wie der Name der Stage schon sagt, hatte man das Gefühl man stände in einem Zirkuszelt, wenn man in Richtung Stage schaute.

Der Star Club wurde von einem großen Rondell überdacht. Links und rechts vom DJ-Pult befanden sich zwei Emporen, die für alle Besucher zugänglich waren. So hatte man einen super Blick auf das Geschehen in der Mitte. Die Stage wurde von Heineken gehostet, weshalb zwei große Heinekensterne hinter dem DJ hervorragend.

Also Bonus gab es dann noch eine Almhütte in der Kurve des Salzburgrings, in der alle Schlagerliebhaber an diesem Wochenende ihr zuhause fanden.

Unsere Freitags Highlights – W&W und Marshmello

Unser Festivaltag begann bereits relativ früh mit dem Set von Sound Rush auf der Q-Dance Stage. Zusammen mit den Jungs starteten wir mit ordentlich Power in den Festivaltag. Nach ihrem Set und einer kleinen Stärkung ging es für uns in Richtung Mainstage. Dort wollten wir das Set von Salvatore Ganacci auf keinen Fall verpassen. Trotz des Regens feierten wir ausgelassen und mussten bei der einen oder anderen seiner außergewöhnlichen Tanzeinlagen auf der Bühne wirklich lachen.

Im Anschluss daran ging es für uns zurück zur Q-Dance Stage. Eigentlich wollten wir uns den Auftritt von Da Tweekaz anschauen, aber wegen Verspätung bei der Anreise gab es ein spontanes B2B2B Set von Code Black, Atmozfears und Toneshifterz, welches wir in diese Form auch noch nicht erlebt haben. Auf dieses Trio folgte dann die Performance von Brennan Heart unter seinem Blademasterz Alias.

Den Rest des Abends zog es uns dann wieder zurück zur Mainstage. Dort stand mit dem niederländischen Duo W&W eines unserer Tageshighlights auf der Bühne. Die Beiden versprühten jede Menge Energie und vor der Stage wurde es immer voller.

Weiter ging es mit Marshmello, der mit außergewöhnlichen und bunten Visuals die Menge faszinierte. Die Mainstage des Electric Love Festivals leuchtete während seines Sets in allen Farben. Für einen würdigen Tagesabschluss sorgte dann die Trance Legende Armin van Buuren.

Was es sonst noch alles auf den Bühnen des Electric Love Festivals am Freitag abging, könnt ihr in unserem Tagesreview nachlesen.

Electric Love 2018 Mainstage
Über 3000 Pyroschüsse fliegen beim Electric Love Festival 2018 in die Luft (c) Philipp Kratzer

Emotionale Abschlussshow am Samstag

Den Samstag starteten wir mit einem Besuch bei Wasted Penguinz auf der Q-Dance Stage. So oft haben wir die beiden noch nicht live gesehen, deswegen standen sie für heute fest auf unserem persönlichen Timetable. Ansonsten haben wir unseren zweiten Festivaltag hauptsächlich vor der Mainstage verbracht. Lediglich für den Auftritt von Coone später am Abend bahnten wir uns nochmal den Weg durch die Menge.

Auf der Mainstage starteten wir mit Alle Farben in den Abend, der den Trompeter Laos mit im Gepäck hatte und so seinem Set einen besonderen Touch gab. Nach seinem Set wurde es Härter, denn es ging weiter mit Yellow Claw. Die Jungs aus der Barong Family mischten die Menge ordentlich auf.

Als nächstes war Timmy Trumpet an der Reihe, der neben seiner einmaligen Perfomance mit seiner Trompete auch eine Champagnerdusche für die vorderen Reihen im Gepäck hatte.

Langsam ging es in Richtung Finale und die beiden Tomorrowland Residents Dimitri Vegas & Like Mike betraten die Bühne. Mit dabei hatten die Beiden einige ihrer Tracks wie beispielsweise „Complicated“.

Bevor es dann zum Closing Set von Steve Aoki kam, war zuerst der Zeitpunkt einer ganz besonderen Performance gekommen, denn ein halbstündiges Set von 3 Are Legend stand auf dem Programm. In dieser Konstellation haben wir die Drei auch noch nicht erlebt und somit war ihr Set auch ein eines unserer Highlights an diesem Tag.

Electric Love 2018 Steve Aoiki
Steve Aoki hat die Ehre das Electric Love Festival zu beenden (c) Philipp Kratzer

Zum Abschluss des Electric Love Festivals fand dann eine Abschlussshow statt. Zuerst wurden uns die schönsten Momente des Festivals gezeigt, begleitet von einem spektakulären Feuerwerk. Anschließend gab es noch einen emotionalen Part, bei dem ein großer Teil des Electric Love Teams die Bühne betrat. Ein schöner Festivalabschluss wie wir fanden.

Auch über den Samstag haben wir ein ausführliches Tagesreview geschrieben in dem ihr erfahrt, was auf allen Bühnen am finalen Festivaltag so vor sich ging.

Electric Love Festival with Dominik:

„Für mich persönlich war das Electric Love Festival einer meiner Highlights in diesem Festivalsommer. Die rund 800 Kilometer haben sich für mich wirklich gelohnt und ich würde die Strecke wohl auch im nächsten Jahr wieder fahren. Besonders gut haben mir persönlich die Sets von Timmy Trumpet, Marshmello und W&W gefallen. Auch wenn ich alle in diesem Sommer mehrmals gesehen habe, finde ich mich immer wieder gerne bei ihren Sets vor der Stage wieder. Auch die Abschlussshow fand ich cool, da sie mit dem Auftritt des Teams auf der Bühne mal anders gestaltet war, als ein großer Teil der Shows, die man sonst auf einem Festival zu Gesicht bekommt. So entstand ein wirklich emotionaler Moment, an den man sich gerne zurückerinnert.“

 

Electric Love Festival with Hannah:

„Für mich hat sich die weite Reise ins wunderschöne Österreich zum Electric Love Festival gelohnt. Die Organisation des Festivals war wirklich top und man fühlte sich als Besucher dort sehr gut aufgehoben. Die Location der Rennstrecke war super schön, denn als wir nachts das Festivalgelände verlassen haben, um zu unserem Zelt zu gelangen, erhaschten wir einen einen kompletten Überblick über das Festivalgelände. Dieses war zum Glück nicht zu groß, denn somit hatten wir keine weiten Laufwege zwischen den Stages. Die Abschlussshow am Sonntagabend hat mich ein wenig enttäuscht, da ich mir immer erhoffe ein wunderschönes Feuerwerk zu sehen, welches mich in Erinnerung schwelgen lässt. Dies war auf dem Electric Love Festival nicht der Fall aber dafür gab es eine außergewöhnliche Gesangseinlage vom kompletten Team auf der Mainstage. Mit dieser rissen sie das Publikum vor der Bühne mit und es entstand ein emotionaler und zugleich schöner Moment an den ich mich aber gerne zurückerinnere.“

 

Credits: Electric Love Festival